Sakrament der Firmung

Bei der Taufe des Kleinkindes haben Eltern und Paten stellvertretend für das Kind den Glauben bekannt und um Gottes Beistand gebetet. Bei der Firmung spricht die Firmandin, der Firmand selber das JA zum christlichen Glauben. Er/sie wird mit den Gaben des Heiligen Geistes beschenkt. Gefirmte sind volle Mitglieder der kirchlichen Gemeinschaft und gesandt, den Glauben zu leben und zu verkünden. 

Vorbereitung zur Firmung
In den Pfarreien des Michelsamtes werden Kinder der 6. Klasse gefirmt. Sie werden im Religionsunterricht und an einem Firmvorbereitungstag von einer Katechetin auf die Firmung vorbereitet. Ein Pate oder eine Gotte begleitet das Firmkind auf dem Firmweg und unterstützt es im “Glauben lernen”.

Feier der Firmung
Das Sakrament der Firmung wird vom Diözesanbischof gespendet oder von einem beauftragten Firmspender. Im Firmgottesdienst legt der Firmspender den Firmanden die Hand auf und salbt ihre Stirn mit Chrisam und spricht: “Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, dem Heiligen Geist.” Die Handauflegung ist seit frühchristlicher Zeit ein Zeichen der Geistverleihung.

Nach der Firmung
Die Gruppe “Jugend&Kirche” lädt die gefirmten Jugendlichen jährlich zu mehreren Anlässen ein, um die Gemeinschaft und den Glauben zu stärken. Und verschiedene Projekte der kirchlichen Jugendarbeit ü15 begleiten die Jugendlichen über die Schulzeit hinaus.

Sakrament der Firmung