Seelenlicht

Seelenlicht

Was stellen Sie sich unter einem Seelenlicht vor? Ein kleines Licht in der Nacht, unverhofft und geheimnisvoll leuchtend? Ein Licht, das wir entzünden, damit es uns wohl und gut tut? Oder ein esoterischer Zugang zu verstorbenen Menschen?

Wöchentlich, jeweils zum Vorabend des Sonntags, zündete meine Tante im nahe gelegenen Helgenstöcklein einen kleinen Docht, schwimmend auf einer Schicht Öl an: ein Seelenlicht. Sie tat dies mit Andacht. Sie erzählte mir, dass dieses Helgenstöckli einst gebaut worden sei in Erinnerung an eine junge Frau, die vor Ort unglücklich ums Leben gekommen war. Meine Tante hat die junge Frau nie gekannt, das Unglück hatte sich längst vor ihrer Zeit ereignet. Mit dem Seelenlicht jedoch gedachte sie ihrer und hielt sie in Gedanken weit über jegliches Vergessen hinaus in Erinnerung.

Die Kirche vergisst keine Menschen. Sie gedenkt in jeder Messfeier den Verstorbenen. Ganz bewusst begehen wir dieses Gedenken an Allerheiligen und Allerseelen.

Während an Allerheiligen, dem 1. November, allen Heiligen (die heilig gesprochen und im Martyrologium aufgeführt sind) gedacht wird, feiern wir an Allerseelen das Gedenken an alle Verstorbenen. Für viele Menschen ist dieses Gedenken verbunden mit der Zusammenkunft in der Familie, einer Andacht und dem Besuch des Grabes von lieben Verstorbenen. Die Gräber werden hierzulande mit winterharten Pflanzen und Blumen geschmückt. Eine wetterfeste Grabkerze spendet in der dunkleren und oft nebligen Jahreszeit Licht – das Seelenlicht.

Das Seelenlicht erhellt die traurigen und dunklen Gedanken und hilft uns, ein Zeichen des "Darandenkens" zu setzen: "Du bist nicht vergessen." Das Licht wird zum "ewigen Licht". Mit dem Seelenlicht erhoffen wir, dass das Licht der Kerze den Seelen den Weg zum Ort der Ruhe, des Friedens und der Liebe weist. Diese Hoffnung erhellt und erfüllt auch unsere eigene Seele.

Theres Küng

Allerheiligen
Schon von Anfang an verehrten Christen jene Menschen, die in ihrem Leben überzeugt für den Glauben eingestanden und sogar dafür gestorben sind. Im Laufe der Zeit wurden es so viele Heilige und Märtyrer, dass nicht mehr alle an einem bestimmten Tag im Jahr gefeiert werden konnten. Deshalb führte Papst Gregor IV. das Fest Allerheiligen im Jahr 835 ein. Das Hochfest Allerheiligen umfasst auch jene Menschen, von denen wir denken und glauben, dass ihr Leben geglückt ist.

Allerseelen
Der "Tag des Gedenkens aller Verstorbenen" wird seit dem Jahr 988 in verschiedenen Regionen und seit 1915 in der weltweiten Kirche gefeiert. Die Gläubigen erhoffen für die verstorbenen Mitmenschen die Gemeinschaft mit Gott.

Hinweis für die Gottesdienste an Allerheiligen

Die Weisungen des Bundesrates und des BAG vom 28. Oktober haben möglicherweise Einfluss auf die Gottesdienste an Allerheiligen und für die Totengedenkfeiern. Wir bitten Sie, sich am Aushang im Kasten, an den Kirchenportalen  zu informieren.

Aktuell

Zum Gedenktag von Franz von Sales

Gebetswoche zur Einheit der Christen

"Bleibt in meiner Liebe und ihr werdet reiche Frucht tragen" (Joh 15,8-9)

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