Von Promis, Vorbildern und Heiligen

Von Promis, Vorbildern und Heiligen

Bronzestatue der Heiligen Margaretha im Pfarrgarten von Rickenbach (zvg)

Sind prominente Persönlichkeiten immer auch Vorbilder? Kürzlich haben sich mehrere Klassen der 4. Primarstufe im Religionsunterricht mit dieser Frage beschäftigt. Um es gleich vorneweg zu nehmen: Sie haben die Frage mit einem klaren «Nein!» beantwortet. Der amerikanische Präsident galt dabei als Paradebeispiel. Dass er unbestritten prominent ist, zeigte die Tatsache, dass sein Bild bei einem Ratespiel von den Schülerinnen und Schülern in Rekordzeit erkannt worden ist. Die Religionsklassen waren sich aber durchwegs einig, dass Donald Trump kein Vorbild sei. Die Auflistung seiner negativen Eigenschaften war lang. Bei anderen bekannten Persönlichkeiten aus der Sport- oder Musikszene konnten doch einige Charakterzüge entdeckt werden, die zumindest als bewundernswert galten. Die Kinder beschrieben diese Idole als vorbildlich, weil sie sich mit viel Eifer für ihre Sache einsetzen würden. Einzelne Prominente würden sogar einen Teil ihres Vermögens Armen spenden.

Um ein angesehenes Vorbild zu werden, reicht also das Berühmtsein allein nicht aus. Und umgekehrt? Sind alle Vorbilder prominent? Auch diese Frage wurde von den Primarschulkindern einstimmig verneint. Und diesmal war die Liste der Beispiele auf erfreuliche Weise lang: Eltern, Grosseltern, Götti oder Gotte, ältere Geschwister, Vereinskolleginnen, Trainer, sogar Lehrerinnen und viele mehr wurden aufgezählt. Sie alle haben die Kinder offensichtlich durch ihr Vorbild in positivem Sinn beeindruckt, ohne dass ihr Bild jemals auf den Frontseiten der Zeitungen erschienen wäre.

Und welche Vorbilder sind im christlichen Glauben angesehen? Die Kirchengeschichte hat unzählige prominente Beispiele vorzuweisen. Menschen, die durch ihr Gottvertrauen Grosses bewirkt haben. In den vergangenen Wochen sind die Gedenktage vieler bedeutender und beliebter Heiliger im Jahreslauf gefeiert worden und einige werden noch folgen: Hildegard von Bingen, Niklaus von Flüe, Franz von Assisi, Theresa von Avila, Martin von Tours und Elisabeth von Thüringen, um nur ein paar der bekanntesten Namen zu nennen. Sie alle haben die Nachfolge Christi ins Zentrum ihres Wirkens gestellt und sind in ihrem Einsatz für das Gute christliche Vorbilder. Ihr Leben und Handeln inspiriert bis heute.

Die Schulkinder werden im Religionsunterricht einige dieser «Promis der Kirchengeschichte» kennenlernen und sich fragen, wie deren Lebenswerk bis heute positiv und vorbildlich zur Geltung kommt. Vorbilder im Glauben gibt es hoffentlich heute noch im Umfeld der Kinder, wenn auch nicht so prominente, dann doch nicht weniger inspirierende.

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