Fastenopfer 2020 - wir sammeln für

Fastenopfer 2020 - wir sammeln für

Fastenopfer-Projekte Michelsamt 2020

Leid gibt es viel auf der Welt, deshalb ist uns die Entscheidung, welches der ökumenischen Fastenopfer- und Don Bosco-Projekte zu unterstützen sind, nicht leicht gefallen. Die Entscheidung fiel auf die beiden Projekte „Neues Zuhause für Strassenkinder“ in Indien von Don Bosco Jugendhilfe weltweit sowie ein Projekt von Fastenopfer und Brot für alle in Kolumbien mit dem Ziel, die Gesellschaft und eine ökologische Landwirtschaft in Einklang zu bringen.

Ein Grossteil der Bevölkerung im Cauca und in Tolima besteht aus kleinbäuerlichen Familien. Ihr Ertrag aus der Landwirtschaft sichert ihren Lebensunterhalt. Bebaubares Land wird aber immer knapper, denn Bergbau- und Holzschlagkonzessionen lassen diese Gebiete immer kleiner werden und sind daher auch überbenutzt. Es entstehen Landkonflikte, meist zwischen Bauern und der indigenen Gemeinschaft.

Pestizide kommen in der Landwirtschaft häufig zum Einsatz, so dass das ganze Ökosystem aus dem Gleichgewicht kommt. Die Armutsrate auf dem Land ist mit über 60% sehr hoch.

Die Partnerorganisation Semillas de Agua unterstützt und fördert eine umweltverträgliche Landwirtschaft. Auch die Vermarktung von biologischen Produkten wird unterstützt und begleitet. Das Projekt bringt mit dem Ansatz nachhaltige Landwirtschaft, die Interessen der Menschen mit der Bewahrung der Umwelt in Einklang. Mit diesem Einklang kann auch dem Klimawandel entgegengetreten werden.

Nachhaltige Unterstützung
Semillas de Agua konzentriert sich auf vier Aspekte: Verbesserung der Ernährungssouveränität im Cauca, Verbesserung der Strategie zur Verteidigung des Bodens in Tolima, Förderung von Massnahmen, die dem Klimawandel entgegentreten und schliesslich Stärkung der Beteiligung in der staatlichen Politik. Persönliche Erfahrungen werden dabei besonders gewichtet und es werden Workshops in nachhaltiger Landwirtschaft angeboten. Aber auch gewaltlose und geschlechtergerechte Konfliktlösungen werden ausgearbeitet und umgesetzt. Die Zielgruppen werden dabei unterstützt, ihre Anliegen politisch einzubringen. Regelmässige Treffen mit den Gemeindeverwaltungen und anderen Akteuren werden organisiert, sogenannte Bürgergespräche finden statt. Insgesamt werden bei diesem Projekt mehr als 23'000 Menschen unterstützt und begleitet.
Projektgruppe Fastenopfer Michelsamt, Michael Engels

Ein Zuhause für Strassenkinder in Indien
Täglich kommen neue Strassenkinder per Zug, Bus, per Autostopp oder gar zu Fuss in Warangal an. Die Stadt liegt auf einem der wichtigsten Drehkreuze Indiens, der Megametropole Hyderabad. Die Kinder stammen aus ländlichen und sozial benachteiligten Familien. Dort erlebten sie Armut, häusliche Gewalt, Vernachlässigung, Alkoholismus, den Tod der Eltern, sexuellen oder emotionalen Missbrauch. Sie laufen weg, weil sie glauben, das Leben auf der Strasse sei besser – sie werden bitter enttäuscht. Denn auch dort herrschen Gewalt und Missbrauch. Um zu überleben müssen sie Müll durchsuchen, betteln, stehlen oder wie Leibeigene arbeiten. Hinzu kommen Hunger und Durst, Kälte und Hitze, Wind und Regen, oft auch Krankheit und Verletzungen. Die Gesellschaft betrachtet die Strassenkinder als lästiges Übel, und es gibt nur wenige, die ihnen aufrichtig Hilfe anbieten.

Die Salesianer Don Boscos setzen in Warangal seit 2004 das Strassenkinderprogramm Navajeevan («neues Leben») um. Das Angebot ist mehrstufig: Ein Team von Strassensozialarbeitern besucht regelmässig die die Brennpunkte für Strassenkinder und Kinderarbeiter (Märkte, Bahnhöfe, Bushaltestellen, Slums). Sie bauen mit Kindern in Risikosituationen ein Vertrauensverhältnis auf und laden sie ins nahe Begegnungszentrum ein, wo sie nach Belieben kommen und gehen können. Dort erhalten sie Nahrung, Zugang zu sanitären Anlagen, Nachhilfeunterricht, Freizeitangebote sowie medizinische Hilfe. Im Rehabilitationszentrum wird das Angebot der offenen Tür weitergeführt, intensiviert und ausgeweitet. Bis 30 Buben können im Zentrum schlafen, essen, spielen und gleichzeitig eine Ausbildung abschliessen. Jedes Kind wird darin begleitet, seine Ängste zu überwinden und sein Leben in die Hand zu nehmen. Womöglich wird eine Wiederzusammenführung mit der Familie oder Verwandten vorgezogen. Durch eine persönliche Betreuung konnte schon vielen jungen Menschen aufgezeigt werden, dass es Alternativen zum Leben im Elend gibt.
Katharina Kocherhans, Don Bosco Jugendhilfe weltweit

Aktuell

Kräutersegnung an Maria Himmelfahrt

Familiengottesdienst zum Schulanfang mit Schulthekensegnung

Besuch der Kirchen mit Kindern

Religionsunterricht im Schuljahr 2020/21

Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus

Erstkommunion & Firmungen 2020

Einladung zum Gottesdienst

Was bedeutet Kirche den Menschen im Kanton Luzern?

Wille oder Wolle?

Bittgänge im Pastoralraum

Gebet zum Kerzenritual während der Corona-Pandemie

Fastenopfer 2020 - wir sammeln für

Ausbildung zur Katechetin, zum Katecheten

Das PlauderKaffee lädt ein

Dual stark - Der Film

Vergangen

Zu Besuch auf dem Lagerplatz in Oberägeri

Ab nach Biessenhofen!

Vierherr Thomas Müller

Auffahrtsumritt einmal anders

Briefprojekt II der 4./5. Klassen

«Scherben auf meinem Weg»

Pastoralraum: Ministranten-Weiterbildung

125 – Jahr – Jubiläum Kirchenchor St. Stephan

Das Leben zur Zeit Jesu mit Kopf, Herz und Hand erfahren

Rickenbach - Ministrantenaufnahme und -verabschiedung

Jubiläumsreise vom Kirchenchor Neudorf

Firmweekend in Benediktbeuren

Erntedank in Rickenbach

Schwarzenbach - Ministrantenaufnahme und -verabschiedung

Neudorf - Ministrantenaufnahme und -verabschiedung