Kirchgemeinde Beromünster gibt grünes Licht für Begegnungszentrum

Kirchgemeinde Beromünster gibt grünes Licht für Begegnungszentrum

Neben dem Budget 2020 und den Mutationen beschäftigte an der Kirchgemeindeversammlung St. Stephan vor allem ein Thema: Das geplante Begegnungszentrum neben dem Pfarrhof. Die Versammlung stellte sich hinter das Projekt. 


47 Stimmberechtigte haben an der Kirchgemeindeversammlung St. Stephan Beromünster am vergangenen Dienstagabend beschlossen, das geplante «Begegnungszentrum» neben dem Pfarrhof weiterzuverfolgen. Sie haben einen Projektierungskredit von 170'000 Franken gutgeheissen, mit dem man nun in die Detailplanung gehen kann.
Das Projekt, das momentan den Arbeitstitel «Begegnungszentrum» trägt, ging aus einem anonymen Architekturwettbewerb hervor und soll Anfang 2021 in die Bauphase gehen.

Doch im Vorfeld gab es auch kritische Stimmen. Der Neubau führte zu regen Diskussionen. Braucht es überhaupt einen solchen Bau? Ging es bisher nicht auch mit dem Pfarreiheim?
Sind die Baukosten in der Höhe von 2,5 Millionen Franken für die Kirchgemeinde überhaupt tragbar? Gleich vorweg: Ja, die Investition ist tragbar, wie Kirchmeier Markus Wandeler
sagte. Er rechnet zwar ab 2023 wegen den Abschreibungen mit einem Minus im Budget, aber: «Die Kirchgemeinde kann das Defizit gut tragen.» Das Eigenkapital betrage rund 1,2 Millionen Franken.

«Raum schaffen, der einlädt»

Die Idee des Begegnungszentrums entstand vor zweieinhalb Jahren, als sich mit dem Pastoralraum strukturelle Veränderungen abzeichneten. Es gab eine Bedürfnisabklärung.
«Wir analysierten, was wir haben, was wir brauchen und was realisierbar war», erklärte Kirchenratspräsident Michael Egli an der Versammlung. Das Fazit: «Ja, wir haben aumbedarf und das wollen wir nutzen. » Klar sei es bisher auch irgendwie gegangen. «Die Frage aber ist, wie stellen wir unsere Arbeit in der Zukunft vor», sagte Michael Egli.
Seelsorgerisch stehe eine schwierige eit bevor, es sei heute eine Herausforderung, Leute zu finden. Deshalb sei es das Ziel, Raum zu schaffen, der die Leute einlädt. Zudem sei das Pfarreiheim aktuell sehr gut ausgelastet, mehr noch: «Die Nachfrage ist riesig », sagt Michael Egli.
Von einem grossen Bedürfnis sprach auch Pastoralraumleiterin Theres Küng. Sie machte deutlich, dass aktuell der Raum in verschiedenen Bereichen, etwa der Diakonie, fehle. Gerade
für Apéros vor oder nach einem Gottesdienst, bei einer Beerdigung oder einer Hochzeit, könne das neue Begegnungszentrum dringend nötigen Platz schaffen. 

Steuerfuss bleibt

Noch sind viele Fragen offen und diese sollen nun in einer Detailplanung geklärt werden. Klar ist: Das neue Begegnungszentrum soll einen 200 Quadratmeter grossen Saal aufweisen,
was Sitzplätzen von 150 bis 200 Personen entspricht. Neben dem Gebäude ist ein Rundweg durch eine Wiese mit Obstbäumen angedacht. Herzstück aber ist der offene Vorplatz,
der auch als Veranstaltungsort genutzt werden kann. «Es war die Art und Weise wie sich das Projekt in die Umgebung eingefügt hat und wie es die Besucher aufnimmt», erklärte
Pfarreirat Philipp Wicki, warum gerade dieses Projekt den Architekturwettbewerb gewonnen hatte. Der zum Teil überdachte Vorplatz hat es der Jury besonders angetan.
Im Untergeschoss sind verschiedene Lagerräume, Toiletten und eine Heizzentrale geplant. Geprüft wird derzeit, in welcher Form und ob es überhaupt eine Küche braucht. «Klar ist, es wird gastronomisch etwas stattfinden», so Michael Egli. «Vergesst die Parkplätze nicht», war ein Hinweis am Rande der Veranstaltung. Auch dieser Punkt soll in der Detailplanung geklärt werden.

Am aktuellen Pfarreiheim wird sich vorerst nichts ändern. «Für uns ist es kein Thema, etwas zu ändern, das kann in zehn Jahren vielleicht anders aussehen», so Michael Egli. Die Versammlung stellte sich am Ende hinter das Projekt und gab es für die Detailplanung frei. «Es ist gut, dass ihr etwas macht, aber der Steuersatz darf nicht raufgehen», sagte ein besorgter Bürger, der gleich beruhigt wurde.
Der Steuerfuss für 2020 bleibt bei 0.32 Einheiten. Und noch eine gute Nachricht aus den Finanzen der Kirchgemeinde: Das Budget für 2020 sieht einen Gewinn von rund 82'000
Franken vor.

Personelle Wechsel

An der Kirchgemeindeversammlung wurde über personelle Wechsel informiert. Folgende Mutationen gab es:
• Rita Schärer-Stocker folgt auf Luzia Brunner im Pfarreisekretariat
• Kerstin Münkel, Neudorf, unterstützt neu den Bereich Pfarramtbuchhaltung
• David Stocker löst Peter Willimann bei der Rechnungsprüfungskommission ab.
• Marko Zuparic ist neuer Pfarreiseelsorger in Ausbildung

Sandro Portmann, Anzeiger Michelsamt

Aktuell

Pastoralraum Michelsamt – Turin/Piemont 8.–11. Oktober 2020

Fastenwoche mit Meditationen

Kirchenchor St. Stephan - Musik zu Ostern

Weltgebetstag im Michelsamt

Kirchenreinigung der Pfarrkirche St. Stephan Beromünster

Kirchenchor Rickenbach sucht Verstärkung für Auffahrt und Pfingsten

Theodor Zimmermann – herzlich Willkommen im Gormund

Reise nach Arenberg/Deutschland

Pro Senectute - «Altersschlau statt reingetappt»

Seelsorge im Bärgmättli

Ausbildung zur Katechetin, zum Katecheten

Das PlauderKaffee lädt ein

Dual stark - Der Film

Jugendchor „Let’s go, St. Stephan“

Vergangen

Neudorf - Ministranten beim Schlittschuhlaufen

Pastoralraum: Ministranten-Weiterbildung

Ranftreffen 21. – 22.12.2019

Adventswanderung von Jugend und Kirche 2019

125 – Jahr – Jubiläum Kirchenchor St. Stephan

Das Leben zur Zeit Jesu mit Kopf, Herz und Hand erfahren

Kirchgemeindeversammlung Rickenbach

Rickenbach - Ministrantenaufnahme und -verabschiedung

Budgetversammlung KG Schwarzenbach

Tauferinnerungsfeier in Neudorf

Jubiläumsreise vom Kirchenchor Neudorf

Kirchgemeinde Beromünster gibt grünes Licht für Begegnungszentrum

Firmweekend in Benediktbeuren

Erntedank in Rickenbach

Schwarzenbach - Ministrantenaufnahme und -verabschiedung