Kirchenchor Rickenbach - Reise nach Engelberg

Kirchenchor Rickenbach - Reise nach Engelberg

Wenn „Engeli“ reisen wollen, da muss Petrus einfach mitmachen und den Regenhahn zudrehen. Am Samstagabend sah es ja noch richtig prekär aus, was das Nass vom Himmel verhiess. Doch ein trockener, zum Teil schon aufgelockerter Wolkenhimmel liess am Sonntagmorgen die Kirchenchörler mit Partnern und Kindern auf dem Gemeindeparkplatz in den beiden Bussen Platz nehmen. Die Rucksäcke waren dementsprechend verstaut, doch da und dort sah man vorsorglich noch einen „Knirps“ aus einem Seitenfach herausschauen.

Das Reiseziel war Engelberg und fürs Erste die Klosterkirche, vor allem wegen der 32 Fuss-Orgel. In Engelberg angekommen konnte sich die muntere Schar zuerst in der Schaukäserei mit einem Kaffee und Gipfeli stärken. Um halb 11.00 Uhr wurden wir vom Klosterorganisten Herrn Valorinai bei der Kirche in Empfang genommen, stiegen Treppen auf und Gänge hin und her und auf die Empore geführt. Nach kurzer Instruktion von Herrn Valoriani „beherrschte“ Henryk Rihm, das grosse Instrument und wir durften den 11.00 Uhr Gottesdienst mit Liedern mitgestalten. Dabei war es uns „Chörlern“ wichtig zuzusehen, wie Henryk mit „seiner Herzensorgel“ umzugehen wusste. Nach dem Gottesdienst erklärte Herr Valoriani kurz die Orgel: Es ist die grösste Orgel der Schweiz, hat 9097 klingende Pfeifen und 137 Register. Die grösste Orgelpfeife ist ganz zuhinterst, neun Meter lang und ihr Durchmesser fast nicht mit den Armen zu umarmen. Der Klang wird nur noch als Vibration wahrgenommen, sagte Herr Valoriani und liess es uns auch so spüren.

Jetzt meldete sich der Hunger und die Chauffeure brachten uns anschliessend zum Fürenalp Bahn-Parkplatz. Als alle eingetroffen waren, hatten fleissige Hände schon einen Apero vorbereitet und auch das Grillfeuer lockte bald fürs „Bräteln.“ Mitten im Wald mit Sitzgelegenheiten rings um die Grillstelle, und einem Bach ganz in der Nähe, da fehlte zur gemütlichen Mittagsrast nichts mehr. Fein säuberlich aufgeräumt wurde zur gegebenen Stunde der Platz zum Teil mit vom Bach nassen Füssen wieder verlassen. Nun lockte für die Jungmannschaft noch der Robinson-Spielplatz. Auch hier gab es Kinder mit mehr oder weniger nassen Kleidern. Aber was soll`s, erst so machte das Ganze doch richtig Spass. Wer nicht nass oder sich sonst Robinson ähnlich vergnügen wollte, der nahm den ca. 3,5 km langen, schönen Fussweg zurück nach Engelberg unter die Füsse. Jetzt war stets auch die Sonne der freundliche Begleiter. Der Engelbergeraa mit dem interessanten Flussbett entlang erreichten alle wieder den vereinbarten Einstiegsplatz. Doch vorher nochmals einen Kaffee mit etwas Süssem dazu, musste schon noch sein. Auch die Robinson-Spielplatz-Geniesser trafen pünktlich ein und schon konnte die Heimfahrt unter die Räder genommen werden. Wohlbehalten und um ein paar schöne Erlebnisse reicher, trafen alle wieder in Rickenbach ein. Wer jetzt wollte, ging noch in den „Löwen“ und stärkte sich zusätzlich für eine gute Nacht.

Grossen Dank den beiden Organisatorinnen Regina Habermacher und Monika Meyer für die super schöne Chorreise. Grossen Dank auch den prima Chauffeuren Martin Schönbächler und Urs Eggerschwiler. Gekonnt und sicher lenkten sie die Fahrzeuge nach Engelberg und wieder nach Rickenbach zurück.

Die Vereinsreise 2019 wird in bester Erinnerung bleiben, DANKE.
Maria Hermann–Bürgler

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