Palmsonntag im Michelsamt

Palmsonntag im Michelsamt

Religiöse Prozessionen kennt das Michelsamt viele, und doch ist jede für sich etwas ganz Besonderes und Schönes: Dies zeigt ein kurzer Blick am kühlen und verschneiten Palmsonntag ins Michelsamt.

Viele kleine und grosse Hände trafen sich am Mittwochnachmittag oder Samstag vor Palmsonntag in den Michelsämter Pfarreien. Ausgerüstet mit Stechpalmen, Äpfel, Zweigen, Draht, Holzstangen und vor allem dem wichtigen lila oder rotem Band – der Farbe der Fastenzeit - arbeiten sie im Akkord an ihren Kunstwerken.

Doch warum gestalten viele Kinder mit ihren Eltern und Begleitpersonen so schöne Palmstangen? Der Palmsonntag erinnert uns Christen an den Einzug von Jesus in Jerusalem. Vor rund 2000 Jahren wollte Jesus das Pessachfest in Jerusalem erleben. Als er auf seinem Esel in der Stadt ankam, begrüssten ihn die Menschen wie einen König. Zu seinen Ehren legten sie Palmblätter vor ihm auf die staubigen Strassen. Palmen galten damals als heilige Bäume und waren ein Zeichen für Leben und Sieg.

Der Einzug von Jesus in Jerusalem wird vor den Gottesdiensten mit einer Palmprozession zur Kirche gefeiert. Viele Palmstangen, Bördeli, Kränze oder Palmzweige werden in der Prozession mitgetragen.

Übergang zur Karwoche

Nach dem Einzug in die Pfarrkirchen findet ein weiterer wichtiger Teil der Palmsonntagsliturgie statt: Während des Tagesgebetes endet das freudige Pessachfest und es beginnt die Karwoche. Mit der vorgetragenen Leidensgeschichte vom Hohen Donnerstag, dem letzten Abendmahl mit Jesus und seinen Jüngern, dem Verrat, der Verhandlung mit Pontius Pilatus und der Kreuzigung auf dem Ölberg. Auch wird in diesem Gottesdienst das Fastenopfer eingezogen: In diesem Jahr unterstützen die Michelsämter Pfarreien ein Projekt von „Fastenopfer“ und „Brot für alle“ in Nepal sowie ein Projekt des Jugendwerkes Don Bosco weltweit, welches Kinder und Jugendliche Sans Papiers an der Grenze von Mexiko zur USA eine Ausbildung ermöglicht.

Herzlichen Dank allen Vorbereitungsteams und Kuchenbäckerinnen, den Musikantinnen und Musikanten, allen Kindern und Erwachsenen, welche mit ihren gebundenen Palmstangen, -wedel, oder –kränzen, dem trüben Palmsonntag – teils sogar mit Schneeschauern während der Prozession – einen würdigen festlichen Rahmen gegeben haben.

Weitere Fotos dazu finden Sie unter den Fotogalerien.

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